Christus übergibt Petrus die Schlüssel

Peter Paul Rubens, Christ Giving the Keys to St. Peter, 1612. Wikimedia Commons. · PD

Christus übergibt Petrus die Schlüssel


Details

Jahr
1613
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
182,6 × 159 cm

Die Geschichte

Am 15. August 1935 kaufte der preußische Staat der Dresdner Bank rund 4.400 Kunstwerke ab, Bilder, die die Bank als Sicherheiten für Kredite verwahrte. Unter ihnen war diese Eichenholztafel von Rubens. Sie hatte dem Sammler Marczell von Nemes gehört, der 1930 hoch verschuldet gestorben war. Gemalt wurde sie um 1613 bis 1615 für einen ganz anderen Ort, das Grab von Pieter Bruegel dem Älteren und seiner Frau in der Brüsseler Kirche Notre-Dame de la Chapelle. Den Auftrag gab Bruegels Sohn Jan, selbst Maler und eng mit Rubens befreundet. Petrus, der hier von Christus die Schlüssel empfängt, war der Namenspatron des Vaters. 1765 verkaufte der Kirchenrat das Bild nach Amsterdam, unter der Bedingung, dass der Käufer eine Kopie für das Grab bezahlte. Nach dem Zweiten Weltkrieg gelangte es in die Sowjetunion und kam 1958 nach Ost-Berlin zurück. Dort hing es im Bode-Museum, getrennt von den übrigen Rubens-Bildern der Gemäldegalerie im Westteil der Stadt, bis beide Bestände am 12. Juni 1998 im Neubau am Kulturforum wieder zusammenfanden.

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