
Jean-François Millet · PD
Klippen bei Gruchy
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Die Geschichte
Am 17. April 1871, als in Paris die Kommune regierte, versammelten sich im Louvre rund 290 Künstler und wählten einen Ausschuss von 47 Mitgliedern, der Museen und Ausstellungen der Stadt leiten sollte. Millet stand auf der Liste, obwohl er nie kandidiert hatte, und er lehnte den Sitz ab. Er war weit weg von Paris. 1870 hatte er seine Familie vor dem Einmarsch der Preußen nach Cherbourg gebracht und blieb bis Ende 1871 in der Normandie. Von dort ging er hinaus nach Gruchy, dem Weiler an der Steilküste, in dem er aufgewachsen war. Das Bild zeigt die Stelle, an der der Weg von Gruchy oben auf der Klippe endet, einen Haufen grauer Felsen über dem Ärmelkanal. Braune Heide und lose Steine füllen den Vordergrund, links weidet ein Schaf. Diese Küste ist für ihre Stürme bekannt. Hier aber liegt das Meer flach und blass bis zum Horizont, Möwen stehen in der Luft über den Felsen, und tief unten treibt ein kleines Boot.




