Böttcher spannt die Dauben eines Fasses

Jean-François Millet · PD

Böttcher spannt die Dauben eines Fasses


Details

Jahr
1850
Technik
Ölfarbe
Gattung
Gemälde
Maße
45,1 × 33 cm

Die Geschichte

Dieses Bild gehörte einem Malerkollegen. Constant Troyon, der Tiermaler, war mit Millet seit den gemeinsamen Pariser Jahren in den 1840ern befreundet. Er starb 1865, und im Winter darauf kamen sein Atelier und seine Sammlung im Pariser Auktionshaus Hôtel Drouot unter den Hammer. Die Versteigerung dauerte vom 22. Januar bis zum 1. Februar 1866 und war so umfangreich, dass dieses Bild erst als Los 564 aufgerufen wurde. Der Pariser Händler Alphonse Legrand erwarb es, später kam es zu dem Bostoner Sammler Quincy Adams Shaw. In einer düsteren Werkstatt steht ein Böttcher in blauem Hemd und Lederschurz an einem großen Fass. Den einen Arm hat er mit dem Hammer über die Schulter gehoben, mit der anderen Hand setzt er den Treiber an die Reifen. Rechts lehnen zusammengerollte Ersatzreifen am Fass. Das Museum hebt hervor, dass Millet den Augenblick wählte, der das ganze Handwerk erklärt, den Moment, in dem der Reif heruntergetrieben wird und die Dauben fest zusammenpresst. Datiert wird das Bild auf etwa 1848 bis 1852. Links steckt ein Werkzeug in einem Hackklotz.

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