Das Kreuz im Gebirge

Caspar David Friedrich · PD

Das Kreuz im Gebirge


Details

Jahr
1822
Technik
Öl
Gattung
Gemälde
Maße
128 × 71 cm

Die Geschichte

Auf dem Ilsenstein, einem Granitfelsen im Harz, ließ Graf Anton zu Stolberg-Wernigerode am 18. Oktober 1814, dem ersten Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig, ein eisernes Kreuz errichten, zum Gedenken an seine gefallenen Kameraden aus den Befreiungskriegen. Friedrichs hohes Bild mit dem Rundbogen wird auch unter dem Titel „Der Ilsenstein“ geführt, ein weiterer Titel lautet „Dornenkrone“, nach dem Kranz, der in der Mitte des Kreuzes hängt. Es entstand Anfang der 1820er Jahre. Nach einer Reihe von Kreuzbildern zwischen dem Tetschener Altar von 1808 und etwa 1812 hatte Friedrich das Kreuz in freier Landschaft kaum noch gemalt, das Gothaer Bild ist die große Ausnahme. Die Forschung hat es lange mit Herzog August von Sachsen-Gotha-Altenburg verbunden, einem Sammler, der über Friedrichs Tetschener Altar als „Altarplatitude“ spottete und 1822 starb. Die Stiftung Schloss Friedenstein, der das Gemälde gehört, hat diese Verbindung zuletzt neu untersucht.

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