
Trauben und Granatäpfel
Details
Die Geschichte
Chardin signierte und datierte diese Leinwand 1763 und schuf sie als Gegenstück zu einem Stillleben mit einer Brioche, das ebenfalls im Louvre hängt. Hinten ragt eine hohe Kanne auf, davor liegen Granatäpfel, Weintrauben, eine Birne und zwei Äpfel, dazu ein Messer und zwei Gläser. Die weitere Geschichte des Bildes verlief weniger ruhig. 1791 befand es sich in Angers, in der Sammlung des Marquis de Livois, die in jenem Jahr der dortige Maler Pierre Sentout katalogisierte. Die Revolution beschlagnahmte die Sammlung und gab der Familie nur einen Teil zurück. Im Dezember 1811 kam das Bild wieder zur Versteigerung und ging für eine bescheidene Summe, 79 Livres, an einen Käufer, den das Verkaufsprotokoll nur Bligni nennt.




