Kopf einer Bäuerin mit dunkler Haube

Vincent van Gogh · PD

Kopf einer Bäuerin mit dunkler Haube


Details

Jahr
1884
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
38,3 × 26 cm

Die Geschichte

Bevor dieses kleine Bildnis in Paris ankam, war es bereits über den Atlantik gereist. Es gehörte zuerst einem Sammler in Den Haag, gelangte dann in die Galerie Thannhauser in New York, und dort erwarben es die französischen Nationalmuseen 1954, bezahlt aus einer anonymen kanadischen Schenkung. Gemalt hat Van Gogh es 1884 in Nuenen, einem Dorf in Brabant, wo er damals die Landleute aus der Umgebung Modell sitzen ließ, eine Kopfstudie nach der anderen. Die Frau ist streng im Profil gegeben, eine rote Haube tief in die Stirn gezogen, am Hals ein weißer Kragen. Das Gesicht baut sich aus warmen, erdigen Pinselstrichen auf, dahinter liegt ein dunkler Grund mit grünen Schlieren. Das Musée d'Orsay nennt das Bild schlicht Kopf einer holländischen Bäuerin. Es gehört zu den ganz wenigen Werken des Hauses aus der Zeit, bevor Van Gogh nach Frankreich zog.

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