
Gustav Klimt · PD
Gartenlandschaft mit Hügelkuppe (Pfarrgarten)
Details
Die Geschichte
Im Sommer 1916, mitten im Krieg, war Klimt zum letzten Mal am Attersee. Seit 1900 hatte er dort fast jeden Sommer verbracht, die letzten drei im Forsthaus von Weißenbach am stillen Südufer. Dieser letzte Aufenthalt war besonders ergiebig. Mindestens fünf Bilder entstanden, einige blieben unvollendet, und eines davon ist diese Gartenlandschaft, die auch den Titel „Pfarrgarten“ trägt. Die ganze untere Bildhälfte ist von hellen Blüten bedeckt, erst am oberen Rand wölbt sich die Bergkuppe. Wie fast alle Landschaften Klimts ist die Leinwand quadratisch, 110 mal 110 Zentimeter. Den Ausschnitt suchte er mit einem Stück Karton, in das ein quadratisches Fenster geschnitten war. Heute gehört das Bild der Stiftung Sammlung Kamm im Kunsthaus Zug.




