Das Haus der Mère Bazot in Valmondois

Das Haus der Mère Bazot in Valmondois


Details

Jahr
1872
Technik
Öl auf Holz
Gattung
Gemälde
Maße
31,5 × 59,4 cm

Die Geschichte

Valmondois ist ein Dorf an einem kleinen Fluss nördlich von Paris, und dorthin schickten die Eltern den kränklichen kleinen Charles-François Daubigny zu einer Amme, die alle nur Mère Bazot nannten, Mutter Bazot. Einen Teil seiner Kindheit verbrachte er in ihrem Haus zwischen Obstgärten und Wiesen, und auch als Erwachsener kehrte er immer wieder zurück. 1872 lebte er als bekannter Maler nur wenige Kilometer entfernt in Auvers-sur-Oise und malte ihr Haus. Die Holztafel ist breit und niedrig, etwa 60 Zentimeter lang. Bauernhäuser ducken sich unter hohe Bäume, davor pflügt ein Mann mit seinem Pferdegespann. Unten links stehen Signatur und Jahreszahl. Zwei Jahre später malte Daubigny dasselbe Haus noch einmal, auf einer fast zwei Meter breiten Leinwand, die heute im Art Institute of Chicago hängt. Die Bostoner Tafel war die frühere Fassung, und sie fand schnell einen Käufer. Schon 1873 verkaufte die Pariser Kunsthandlung Goupil sie an einen Sammler in Boston.

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