
Hiob
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Die Geschichte
Im Alten Testament verliert Hiob seine Kinder, seinen Besitz und seine Gesundheit und verflucht Gott trotzdem nicht. Bonnat zeigte ihn im Salon von 1880 als ausgezehrten Greis, nackt auf ein wenig Stroh, ein geflochtenes Band um den Kopf, die Arme ausgebreitet, den Blick nach oben, hart beleuchtet vor dem Dunkel. Sechs Jahre lang blieb das Bild in seinem Atelier, bis er es 1887 dem Staat schenkte. Nach Jahrzehnten im Pariser Luxembourg-Museum kam es 1932 nach Bayonne, in die Heimatstadt des Malers, in das Museum mit seinem Namen. 2013 kehrte es nach Paris zurück und hing im Herbst in der Ausstellung des Musée d'Orsay über den männlichen Akt. Im September 2025 ging es als Leihgabe wieder nach Bayonne, kurz bevor das renovierte Musée Bonnat-Helleu neu eröffnete.

