
Flügel des Weltgerichtsaltares: Hll. Antonius, Papst Cornelius und Maria Magdalena mit einem Stifter
Details
Die Geschichte
Zum ersten Mal erwähnt wird Lochners Weltgericht 1764 in einem Inventar der Pfarrkirche St. Laurenz in Köln. Wenige Jahrzehnte später war der Altar zerlegt. Im frühen 19. Jahrhundert zersägte man die Flügel. Aus ihren Innenseiten wurden 12 einzelne Szenen mit den Martyrien der Apostel, die das Städel in Frankfurt 1830 erwarb. Die bemalten Rückseiten trennte man ab und setzte die Heiligen wieder zu einer Reihe zusammen. Diese Tafel mit dem heiligen Antonius, Papst Cornelius und Maria Magdalena neben einem knienden Stifter kam 1827 mit der Sammlung der Kölner Brüder Boisserée nach München, während das Weltgericht selbst in Köln blieb, heute im Wallraf-Richartz-Museum. Eine Restaurierung hat dem Bild vor Kurzem viel von seiner Qualität zurückgegeben. Im heute schwarzen Hintergrund waren einst kleine blaue Wölkchen zu sehen.


