
Romainbehar · CC0
Die letzten Worte des Kaisers Mark Aurel
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Die Geschichte
1844 wahlte Delacroix, die Leitfigur der franzosischen Romantik, ausgerechnet einen ganz klassischen Stoff. Er malte den sterbenden Kaiser Mark Aurel, jenen stoischen Philosophen, dessen Selbstbetrachtungen er bewunderte, im Augenblick, da er das Reich seinen Ratgebern anvertraut. In der Mitte klammert sich der Greis an den Arm seines Sohnes Commodus, rot gekleidet, mit hochmutiger und teilnahmsloser Miene. Wer die Geschichte kannte, ahnte den Fortgang: Commodus sollte zum Tyrannen werden und alles vergeuden, was sein Vater verteidigt hatte. Delacroix taucht die Szene in Halbdunkel, die Weisen weinend um das Lager. Die Leinwand wurde im Salon von 1845 gezeigt und befindet sich heute im Musee des Beaux-Arts in Lyon.




