Moses und die Israeliten nach dem Wasserwunder am Felsen

Moses und die Israeliten nach dem Wasserwunder am Felsen


Details

Jahr
1527
Technik
Leimfarbe auf Leinen
Gattung
Gemälde
Maße
181,9 × 237,5 cm

Die Geschichte

Das Bild ist auf Leinen gemalt, und schon das macht es selten. Wer in den Niederlanden der 1520er Jahre große Bilder an den Wänden haben wollte und sich keine Wandteppiche leisten konnte, ließ bemalte Tücher aufhängen, ausgeführt in Leimfarbe. Sie waren billiger und viel empfindlicher, ihre Farben dunkeln mit der Zeit nach, und nur wenige sind erhalten. Lucas van Leyden, der vor allem als Kupferstecher berühmt ist, hat nur etwa 15 Gemälde hinterlassen, und dies ist eines davon.

Die Geschichte steht im Alten Testament. In der Wüste klagen die Israeliten bitter über Durst, und Mose schlägt auf Gottes Geheiß mit seinem Stab an einen Felsen, aus dem Wasser strömt. Lucas zeigt die Wanderer, als das Wunder schon geschehen ist. Jahreszahl und Initiale setzte er auf den Felsen selbst, 1527 und ein L.

1657 befand sich das Tuch wahrscheinlich in der Sammlung Borghese in Rom. 1900 erwarb es das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg auf dem Münchner Kunstmarkt, und 1954 verkaufte es das Museum über eine New Yorker Galerie an das Museum of Fine Arts.

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