Gebirgslandschaft in Böhmen

Caspar David Friedrich · PD

Gebirgslandschaft in Böhmen


Details

Jahr
1830
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
35 × 48,8 cm

Die Geschichte

Alfred Lichtwark, der Direktor der Hamburger Kunsthalle, war nach eigenen Worten jahrelang hinter zwei Bildern her, die Friedrichs Familie in Greifswald aufbewahrte. Im Dezember 1904 war die Besitzerin endlich bereit zu verkaufen, da riet man ihr in letzter Minute, die Bilder der Berliner Nationalgalerie anzubieten. Erst als deren Direktor Hugo von Tschudi verzichtete, kaufte Hamburg diese Landschaft zusammen mit einer Ansicht von Greifswald für 3500 Mark. Schon um 1895 hatte der norwegische Kunsthistoriker Andreas Aubert das Bild im alten Familienhaus am Greifswalder Markt gesehen und von einer Landschaft „von merkwürdig reinem Ton“ geschrieben, „frisch und treffend wahr wie eine Naturstudie“. Friedrich baut sie aus drei waagerechten Streifen, der grünen Ebene, dem bleigrauen Höhenzug und dem Wolkenhimmel. Ein schmales gelbes Kornfeld vermittelt zwischen Grün und Grau. Ob das Gebirge das Riesengebirge mit der Schneekoppe ist, ließ sich bis heute nicht sicher klären.

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