Hamburger Kunsthalle

Hamburger Kunsthalle

Hamburg, Deutschland · Website


Die Geschichte

Die meisten kommen wegen einer einzigen Gestalt in die Hamburger Kunsthalle: ein Mann im grünen Rock steht auf einem felsigen Gipfel, den Rücken uns zugewandt, und blickt über ein Meer treibenden Nebels. Caspar David Friedrich malte diesen Wanderer über dem Nebelmeer um 1818, und es ist zum Sinnbild der deutschen Romantik geworden, auf mehr Buchumschlägen reproduziert als fast jedes andere Gemälde.

Das Museum darum eröffnete 1869, eine stolze Bürgergalerie, erbaut von den Kaufleuten dieser Handelsstadt, und es sammelt seither weiter über drei verbundene Bauten hinweg, darunter ein Kubus aus hellem Stein, in den 1990er Jahren für die moderne Kunst hinzugefügt.

Der Friedrich ist der Anker einer tiefen Sammlung des 19. Jahrhunderts, und das Bild selbst erreichte Hamburg erst 1970. Die Säle tragen einen weiter zu Manet und dem deutschen Impressionisten Max Liebermann, dann hinein zu Klee, Kirchner und dem 20. Jahrhundert. Doch es ist jener einsame Wanderer auf dem Felsen, von jedem Besucher abgewandt, der vor ihm stehen bleibt, den die Menge fotografiert.

Planst du einen Museumsbesuch? Die App sagt dir, worauf du achten sollst. Melde dich an.

Sammlung

25 Werke