
Rembrandt · PD
Musikgesellschaft
Details
Die Geschichte
Rembrandt ist um die 20 und arbeitet noch in Leiden, seiner Heimatstadt, als er 1626 diese Musikszene signiert, eines seiner frühesten datierten Werke. Eine junge Frau singt, ein Mann spielt die Gambe, ein Jüngling zupft die Harfe, während eine alte Frau lauscht. Die Kostüme sind fantasievoll, fast orientalisch, und am Boden häufen sich abgegriffene Bücher, eine Laute und ein Weinpokal, die Dinge, mit denen die holländische Malerei damals an die Vergänglichkeit des Lebens erinnerte. Die Szene lässt zwei gegensätzliche Lesarten zu, eine Aufforderung, Gott mit Musik zu loben, oder eine Anspielung auf Verführung. Für die Figuren griff der junge Rembrandt auf die Seinen zurück: Seine Mutter saß für die Alte Modell, und im Jüngling erkennt man seine eigenen Züge.




