
Albrecht Altdorfer · PD
Geburt Christi
Details
Die Geschichte
Um 1520, als dieses Bild entstand, war der schlichte Stall der Bibel in der deutschen Kunst längst zur zerfallenden Ruine geworden, einem Zeichen dafür, dass eine alte Welt einer neuen weicht. Altdorfer macht daraus außerdem eine Winternacht. Eine dünne Schicht frischen Schnees liegt auf dem Boden und auf den zerbrochenen Ziegelmauern, Maria und Josef knien in einem Winkel der Ruine über dem Kind. Das Licht kommt nicht aus einer einzigen Quelle. Überall im Gemäuer sind kleine musizierende Engel herabgestiegen, jeder mit eigenem Leuchten, am hellsten aber strahlt das Kind. Oben öffnet sich in einem Wolkenring noch mehr Licht. Sein Monogramm hat Altdorfer auf die Krippe gesetzt.




