
Vincent van Gogh · PD
Bäuerin beim Waschen
Details
Die Geschichte
Seit Mai 1885 arbeitete Van Gogh in zwei Räumen, die er dem Küster der katholischen Kirche von Nuenen abgemietet hatte. Seine Modelle holte er sich aus dem Dorf und bezahlte sie fürs Stillhalten, Weberinnen, Tagelöhner, Bäuerinnen. Die kleinen Leinwände dieses Sommers zeigen sie fast immer bei einer Verrichtung, beim Mähen, beim Kartoffelroden, hier bei der Wäsche.
Im Herbst untersagte der Pfarrer seiner Gemeinde, dem Sohn des verstorbenen reformierten Predigers weiter Modell zu sitzen. Damit war die Arbeit an den Figuren beendet, und Ende November 1885 ging Van Gogh nach Antwerpen, wo er sich an der Akademie einschrieb. Das Bild ist keine 30 Zentimeter hoch und hängt heute im Hikaru-Museum in Takayama in der japanischen Präfektur Gifu.




