
Vincent van Gogh · PD
Bäuerin, sitzend mit weißer Haube
Details
Die Geschichte
Nach dem Krieg wurde dieses Bild in Wiesbaden registriert, im Central Collecting Point, wo die Alliierten aus Deutschland zurückgeholte Kunst sammelten. Von dort kam es in die Obhut des niederländischen Staates, dem es bis heute gehört. Im August 1941 erwarb das Palais des Beaux-Arts in Brüssel die Studie von einem Sammler in Antwerpen, im Mai 1942 kaufte sie der Amsterdamer Kunsthandel Buffa & Zonen, und noch vor Kriegsende ging sie an die Galerie Valentin in Stuttgart. Buffa erklärte im Oktober 1945, es habe sich um einen freiwilligen Verkauf gehandelt. Wie frühere Besitzer das Bild abgaben, konnten die Provenienzforscher nicht klären, einen Rückgabeantrag gab es nie. Van Gogh malte die alte Frau 1885 in Nuenen als Studie zu den „Kartoffelessern“, mit Alltagshaube seitlich auf einem Stuhl, die Fäuste im Schoß. Als Leihgabe hängt das Bild im Noordbrabants Museum in ’s-Hertogenbosch.




