
Bildnis der Vittoria della Rovere
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Die Geschichte
Vittoria della Rovere war die Letzte ihres Hauses, und ihr Erbe veränderte, was heute in den Uffizien hängt. Als 1631 das Herzogtum Urbino mit ihrem Großvater erlosch, fiel die ganze herzogliche Sammlung an sie, und sie brachte sie als Gemahlin des Großherzogs Ferdinando II. nach Florenz. Zu den Bildern, die diese Reise antraten, gehörten Tizians liegender Akt, heute als Venus von Urbino bekannt, und Piero della Francescas Doppelbildnis des Herzogspaares von Urbino, die alle noch in diesen Sälen hängen. Sustermans malte sie im Lauf ihres langen Lebens mehrmals. Hier erscheint sie als Großherzogin Anfang dreißig, in dunkler Seide und Perlen, etwa 20 Jahre bevor sie sich in die strenge Frömmigkeit ihrer Witwenschaft zurückzog.



