
Rembrandt, Rembrandt and Saskia in the parable of the Prodigal Son, 1635. Wikimedia Commons. · PD
Rembrandt und Saskia im Gleichnis vom verlorenen Sohn
Details
Die Geschichte
Um 1635 stand Rembrandt am Höhepunkt seines frühen Erfolgs in Amsterdam, frisch verheiratet mit Saskia van Uylenburgh, die aus einer angesehenen Familie stammte. In diesem Bild malt er sich selbst als den verlorenen Sohn aus dem Gleichnis, der sein Erbe in einer Schenke verprasst. Er hat ein Glas in die Höhe gerissen, trägt Federhut und Degen und dreht sich lachend zum Betrachter um. Auf seinem Schoß sitzt Saskia. Der biblische Titel liefert den Vorwand, doch mitgemeint ist das eigene Glück dieser Jahre. An der Wand hängt eine Tafel, auf der einst wohl die Zeche notiert wurde. Das Bild kam später in die Dresdener Gemäldegalerie, wo es bis heute hängt.




