
Theoliane · CC-BY-SA-3.0
Der heilige Laurentius
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Die Geschichte
1636 arbeitet Zurbarán in Sevilla und beliefert die Klöster der Stadt mit fast lebensgroßen Heiligenbildern. Zu sehen ist der heilige Laurentius, jener römische Diakon, der 258 hingerichtet wurde, auf Befehl des Kaisers auf einem eisernen Rost verbrannt. Von der Marter zeigt das Bild nichts. Zurbarán malt einen ruhigen Mann in einer schweren rot-goldenen Dalmatik, deren Stoff man fast greifen möchte, und der den Rost eher wie ein Attribut als wie ein Folterwerkzeug hält. In das Gewand ist die Gestalt des Apostels Paulus eingestickt. Im Hintergrund, zwischen den Trümmern eines heidnischen Tempels, die für den Untergang des alten Rom stehen, stehen grüne Bäume, die auf die Auferstehung deuten.




