
Francisco de Zurbarán · PD
Kreuzigung Christi
Details
Die Geschichte
1626 beauftragten die Dominikaner des Klosters San Pablo el Real in Sevilla den noch jungen Francisco de Zurbarán mit einer Reihe von Bildern. Der gekreuzigte Christus, den er 1627 vollendete, war seine erste signierte Arbeit. Er hing in einer schummrigen Kapelle, nur durch ein Gitter zu sehen. Zeitgenossen berichteten, Besucher hätten das Bild für eine geschnitzte Skulptur in einer Nische gehalten, so plastisch trat der helle Körper aus dem tiefen Schwarz hervor. Der Erfolg trug dazu bei, dass die Stadt Sevilla den Maler wenige Jahre später fest an sich band. Christus ist mit vier Nägeln ans Kreuz geschlagen, wie es der Maler-Theoretiker Francisco Pacheco empfahl.




