Die heilige Margareta von Antiochia

Francisco de Zurbarán · PD

Die heilige Margareta von Antiochia


Details

Jahr
1631
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
194 × 112 cm

Die Geschichte

Auf den ersten Blick ist das eine junge Spanierin um 1630, wie man sie auf dem Land treffen konnte: Strohhut, Schaffelljacke, eine bunte Satteltasche über dem Arm, ein Hirtenstab in der Hand. Erst zu ihren Füßen sieht man das Untier. Zurbarán malte in Sevilla die frühchristliche Märtyrerin Margareta von Antiochia als zeitgenössische Hirtin. Der Legende nach verschlang der Teufel sie in Drachengestalt, doch sie trat unversehrt aus seinem Leib und wurde zur Schutzheiligen der Gebärenden. Von all dem zeigt das Bild nichts Dramatisches. Sie blickt ruhig heraus, und das harte Licht, das ihre Haut und die Stoffe modelliert, fällt ebenso auf die Schuppen und die spitzen Zähne des Drachen.

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