Der heilige Petrus Nolascus findet das Bild der Jungfrau von El Puig

Francisco de Zurbarán · PD

Der heilige Petrus Nolascus findet das Bild der Jungfrau von El Puig


Details

Jahr
1630
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
165,3 × 208,8 cm

Die Geschichte

1628 sprach die Kirche Petrus Nolascus heilig, gestorben rund vier Jahrhunderte zuvor, Gründer des Mercedarier-Ordens, der Geld sammelte, um christliche Gefangene aus muslimischen Ländern loszukaufen. Die Heiligsprechung löste eine Welle von Aufträgen aus, und das große Ordenshaus in Sevilla ließ den jungen Zurbarán Szenen aus seinem Leben malen. Diese Leinwand, 1630 vollendet, erzählt eine Legende über die Ursprünge des Ordens. Ein kleines steinernes Marienbild, Generationen zuvor zum Schutz versteckt, sei bei Valencia auf der Burg El Puig ausgegraben worden, und Nolascus reicht es König Jakob I. von Aragón, der die Stadt gerade zurückeroberte. Zurbarán nimmt dem Wunder fast alles Dramatische. Die Männer in schweren Gewändern umstehen die kleine Schnitzerei, als wäre sie das Selbstverständlichste im Raum.

Planst du einen Museumsbesuch? Die App sagt dir, worauf du achten sollst. Melde dich an.