
Rembrandt · PD
Selbstbildnis als lachender Zeuxis
Details
Die Geschichte
Rembrandt malte dieses Selbstbildnis gegen Ende, um 1663, wenige Jahre nachdem ihn ein Bankrott Haus und die große Sammlung gekostet hatte, die er zusammengetragen hatte. Er gibt sich hier als Zeuxis aus, jenen Maler des alten Griechenland, der sich der alten Geschichte nach zu Tode lachte, während er eine faltige Greisin malte, die darauf bestanden hatte, als Göttin der Liebe zu posieren. Im Schatten am linken Rand ahnt man ihr gemeißeltes Profil, das, worüber er lacht. Es ist eines der wenigen Selbstbildnisse, in denen Rembrandt sich ein breites Lachen erlaubt. Die Farbe ist dick und rau, mit dem Stielende des Pinsels gekratzt und gezogen, am stärksten um die lachenden Augen und die schlaffe Haut des Halses bearbeitet.




