
Septembermorgen in Settignano
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Die Geschichte
Seit dem Ende der 1870er Jahre kam Signorini immer wieder nach Settignano, in das Hügeldorf östlich von Florenz, und malte gut 15 Jahre lang dessen Gassen und Höfe. Hier ist es der Hof einer Osteria, die der Familie Scheggi gehörte. Das Septemberlicht fällt auf die knorrig gewordenen Weinstöcke an der Hauswand, auf die Fensterläden und den Holzzaun, und das Hellste im ganzen Bild ist eine weiße Katze, die auf einem Hocker sitzt. König Umberto I. kaufte die Leinwand 1892 aus der Florentiner Ausstellung der Società d'Incoraggiamento di Belle Arti. So kam ein Dorfhof in die königlichen Sammlungen und in diesen Palast. Das Bild misst 58 mal 65 Zentimeter, ist unten links signiert, und das Schild am Rahmen nennt bis heute die königlichen Sammlungen als seine Herkunft.



