
Jean-Léon Gérôme · PD
Sklavenmarkt in Rom
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Die Geschichte
Jean-Léon Gérôme war berühmt dafür, die Antike so genau zu rekonstruieren, als hätte er sie mit eigenen Augen gesehen. Um 1884 versetzt er den Betrachter auf einen römischen Sklavenmarkt: Eine nackte Frau steht auf dem Podest, ein Ausrufer preist sie an, die Käufer mustern sie kühl. Gérôme malte die Szene mit derselben glatten, sachlichen Präzision, mit der er sonst Tempel und Rüstungen wiedergab, und überließ dem Betrachter das Urteil über das, was da verkauft wird. Beim bürgerlichen Publikum des 19. Jahrhunderts trafen solche Bilder auf eine große Neugier für das alte Rom und für den Orient. Die Architektur im Hintergrund folgt archäologischen Vorlagen bis ins Detail.




