
Frühlingssymphonie
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Die Geschichte
1897 schrieb Gyzis seiner früheren Schülerin Anna May, er habe dieses Bild neben das Klavier gehängt, das sie ihm geschenkt hatte. Musik ist auch das Thema. Geflügelte Gestalten in langen, wehenden Gewändern tragen Harfen, Lyren und Geigen, einige noch in der Luft, andere schon auf der blühenden Erde, und die Grenze zwischen Himmel und Boden bleibt offen. Fertig wurde das Bild 1886. 1888 hing es in der Internationalen Kunstausstellung in München, 1900 auf der Weltausstellung in Paris, dort neben einer weiteren Allegorie mit dem Titel Das neue Jahrhundert. Nach Athen kam es erst 1928. Der Sammler Antonios Benakis, Gründer des Benaki-Museums in der Stadt, hatte es 1922 gekauft und der Nationalgalerie geschenkt, die es heute in den Räumen zu Symbolismus und Allegorie um 1900 zeigt.





