
Stillleben mit Früchten und Blumen
Details
Die Geschichte
Unten auf dem Tischtuch schleppen Ameisen eine tote Fliege davon. Solche Details sind der Grund, warum das Rijksmuseum dieses Stillleben auch als Bild über die Vergänglichkeit liest. Das Obst zeigt erste faule Stellen, Raupen und Schnecken haben Löcher in die Blätter gefressen. Auf den ersten Blick herrscht Fülle. Eine Porzellanschale ist mit Trauben, Pfirsichen und Äpfeln beladen, daneben steht eine kleine Blumenvase, eine Tulpe liegt quer auf dem Tuch, dazwischen Muscheln aus fernen Meeren, Käfer, Schmetterlinge und Heuschrecken. Van der Ast hat die Tafel zweimal signiert, unten links mit der Jahreszahl 1620 und am anderen Ende noch einmal mit 1621. Im Jahr 1904 kaufte das Museum sie auf einer Auktion, mit Hilfe der Vereniging Rembrandt, eines Vereins privater Förderer.




