
Francisco de Zurbarán · PD
Stillleben mit Töpfen
Details
Die Geschichte
Um 1650, in einem Spanien, dessen Reich bis nach Amerika reichte, stellt Francisco de Zurbaran vier Gefasse auf ein Holzbrett und behandelt sie beinahe wie Portrats. Von links nach rechts: eine Metallschale auf ihrem Tablett, zwei Alcarrazas aus Ton von Triana, dem Topferviertel Sevillas, die das Wasser durch Verdunstung kuhl hielten, und ein Bucaro de Indias, ein rotliches Tongefass aus den amerikanischen Gebieten, das bei Hofe hoch geschatzt war. Zurbaran, eher fur seine Monche bekannt, ordnet sie frontal an, fast ohne Schatten, in gleichmassigem, stillem Licht. Das Bild kam 1940 in den Prado, geschenkt vom Sammler Francesc Cambo.




