
Gustave Courbet · PD
Sommerlandschaft
Details
Die Geschichte
Wilhelm Leibl und andere junge Münchner Maler erlebten Courbet 1869 aus nächster Nähe. Er zeigte damals sechs Bilder auf der Internationalen Kunstausstellung im Glaspalast und wurde von König Ludwig II. mit dem Verdienstorden vom Heiligen Michael ausgezeichnet. Diese kleine Landschaft kam allerdings erst 1906 aus Privatbesitz in die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Entstanden ist sie in der ersten Hälfte der 1850er Jahre, als in Paris über Courbets „Ein Begräbnis in Ornans“ gestritten wurde, eine Leinwand von mehr als sechs Metern Breite. Dieses Bild misst keine 40 Zentimeter. In der Mitte steht ein Mühlrad, eine Gestalt geht mit ein paar Kühen den Hang hinauf, und hinter den Hügeln leuchten helle Felsen.




