Verkündigung an Maria

Verkündigung an Maria


Details

Jahr
1765
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
372 × 240 cm

Die Geschichte

Fast vier Meter hoch, hat diese Leinwand das Format eines Altarbildes. Als Anton Raphael Mengs 1779 in Rom starb, war sie trotzdem noch in seinem eigenen Besitz. Er malte sie in den 1760er Jahren, dem Jahrzehnt, das er in Madrid im Dienst Karls III. von Spanien verbrachte, und eine Kirche, für die sie bestimmt war, nennt das Museum nicht.

Oben neigt sich Gottvater aus einem goldenen Himmel, umgeben von Engelskindern, darunter schwebt die Taube des Heiligen Geistes in einem Lichtkreis. Unten kniet Gabriel mit dem Lilienzweig und weist nach oben, Maria senkt den Blick auf das Buch an ihrem Betpult.

Nach dem Tod des Malers ging das Bild an seinen Sohn Alberico. 1810, als Rom an Napoleons Kaiserreich angeschlossen und der Papst in Savona gefangen war, kaufte es dort der österreichische Diplomat Ludwig von Lebzeltern. Erst im April 1816, nach dem Ende der Kriege, traf es in Wien ein, und im Juli schenkte Lebzeltern es der kaiserlichen Galerie.

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