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Mariä Himmelfahrt
Details
Die Geschichte
Diese Tafel war ursprünglich eine Rückseite. Für den Hochaltar der Santissima Annunziata, der Florentiner Kirche des Servitenordens, entstand ein beidseitig bemaltes Altarbild. Zur Gemeinde hin zeigte es die Kreuzabnahme, zum Chor der Ordensbrüder hin diese Himmelfahrt Mariens. Begonnen hatte den Auftrag Filippino Lippi. Nach seinem Tod 1504 übernahm ihn ab 1505 Perugino. Oben steht Maria aufrecht in einer goldenen Mandorla, die Hände über der Brust gekreuzt, umgeben von Engeln mit Fideln, Harfe und Laute. Unten stehen die Apostel um das leere Grab und blicken nach oben. Laut Vasari tadelten die jüngeren Florentiner Künstler das Werk, weil Perugino Figuren aus früheren Bildern wiederverwendet hatte. Er soll geantwortet haben, es seien doch genau die Figuren, die sie früher gelobt hätten. Als man den Altar 1546 zerlegte, gelangte die Kreuzabnahme später in die Sammlungen der Medici und schließlich in die Galleria dell'Accademia. Die Himmelfahrt blieb in der Kirche und hängt heute in der Cappella Rabatta.





