
Die Attribute der Künste
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Die Geschichte
1792, im Jahr, in dem die französische Monarchie stürzte, wurde dieses Bild über einer Tür in Choisy abgenommen, einem der Landschlösser Ludwigs XV., und nach Paris in das ehemalige Kloster der Petits-Augustins gebracht. Dort sammelten die Revolutionsbehörden Kunstwerke, die aus Kirchen und königlichen Häusern entfernt worden waren. 1806 schickte Napoleon es nach Fontainebleau, um das Schloss auszustatten, das er gerade herrichten ließ, und erst 1851 kam es in den Louvre.
Chardin malte es 1765 passend für das geschwungene Feld über jener Tür. Später wurde die Leinwand rechteckig gemacht, doch die alte Kurve lässt sich in den dunkleren Ecken noch erkennen. In der Mitte sitzt eine weiße Gipsfigur einer Frau, auf der einen Seite liegen Pinsel und Palette, auf der anderen steht eine Bronzekanne. Signiert und datiert hat Chardin auf halber Höhe rechts, Chardin 1765.




