Geburt Christi

Geburt Christi


Details

Jahr
1445
Technik
Öl auf Eichenholz
Gattung
Gemälde
Maße
37,5 × 23,6 cm

Die Geschichte

Knapp 38 Zentimeter hoch und beidseitig bemalt: Schon daran lässt sich ablesen, wozu diese Tafel diente. Stefan Lochner malte sie um 1445 in Köln als einen Flügel eines kleinen Klappdiptychons für die private Andacht, ein Bild, das man wie ein Buch öffnen und schließen konnte. Aufgeklappt zeigte es Maria, die vor dem Kind kniet, das auf einem Tuch am Boden liegt, umgeben von zarten, kindlichen Engeln, wie sie für Lochner typisch sind. Das Museum verweist auf die eucharistischen Symbole in der festlichen Szene. Links verkündet ein Engel den Hirten die Geburt, in einer weiten Landschaft, die viel von der niederländischen Malerei gelernt hat. Der andere Flügel, eine Darbringung im Tempel, befindet sich heute im Museu Calouste Gulbenkian in Lissabon. Geschlossen zeigte das Diptychon das Ende der Geschichte. Auf der Rückseite dieser Tafel ist die Kreuzigung gemalt, auf der Rückseite des Lissabonner Flügels empfängt der heilige Franziskus die Wundmale.

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