
Moritz Christian Reichsgraf von Fries mit seiner Frau Maria Theresia Josepha, geb. Prinzessin Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst, und dem Sohn Moritz
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Die Geschichte
Beethoven widmete Moritz von Fries seine Siebte Sinfonie. Der junge Reichsgraf war Bankier in Wien und einer der großen Kunstsammler der Stadt, und um 1805 ließ er sich mit seiner Familie ausgerechnet von François Gérard malen, dem Porträtisten aus Napoleons Umfeld. Im selben Jahr 1805 standen Österreich und Frankreich im Krieg, im November zogen französische Truppen in Wien ein. Das Bild ist über zwei Meter hoch und gibt sich doch privat. Der Graf trägt Reitkleidung. Seine Frau Maria Theresia, eine geborene Prinzessin Hohenlohe, sitzt im schlichten weißen Kleid mit hoher Taille und ganz ohne Schmuck. Der kleine Moritz, etwa ein Jahr alt, liegt nackt in der Wiege. Den Rang der Familie verraten erst die antike Bogenarchitektur, der kostbare Kaschmirschal und das blaue Samtkissen unter ihren Füßen. 1826 ging das Bankhaus Fries in Konkurs, und die Sammlung mit über 300 Gemälden kam zur Versteigerung.




