
Das Nizza in Frankfurt am Main
Details
Die Geschichte
Seit etwa sechs Jahren lebte Max Beckmann 1921 in Frankfurt, und dies ist eine Ecke seiner Wahlheimat: das Nizza, eine öffentliche Gartenanlage am Nordufer des Mains. Den Namen borgte sich Frankfurt von der französischen Küstenstadt Nizza, denn ein geschützter Südhang, hohe Promenadenmauern als Windschutz und das vom Wasser zurückgeworfene Licht machen den Ort zu einem der wärmsten in ganz Deutschland. Gärtner setzten Palmen, Zypressen, Pinien und sogar Bananenstauden, ein Stück Mittelmeer mitten im geschlagenen Nachkriegsdeutschland, das schon auf die große Inflation zutrieb. Beckmann malte den Platz, über den seine Nachbarn sonntags flanierten. Den Garten gibt es bis heute, wieder mit denselben südlichen Bäumen bepflanzt.




