Die Rückkehr des verlorenen Sohnes

Die Rückkehr des verlorenen Sohnes


Details

Künstler
Guercino
Jahr
1627
Technik
Öl auf Leinwand
Maße
125 × 163 cm

Die Geschichte

Der Vater greift fest um die nackte Schulter seines Sohnes, der gerade seine Lumpen ablegt. Ein Diener hält schon frische Kleider bereit, und ein Hund springt freudig an dem Heimkehrer hoch. Das Gleichnis aus dem Lukasevangelium erzählt von einem jüngeren Sohn, der sein Erbe verprasst hat und vom Vater trotzdem wieder aufgenommen wird. Guercino hat es viele Male gemalt, schon 1618 und 1619 für zwei Kardinäle und noch in den 1650er-Jahren. Diese Fassung entstand um 1627 oder 1628, und sie gehört zu den ruhigsten. Sie hing in Rom im Palast der Fürsten Lancellotti, wo 1770 ein Kupferstich danach angefertigt wurde. Im Jahr 1818 kaufte Camillo Borghese sie mit vier weiteren Bildern von Orazio Lancellotti, um die Sammlung seiner Familie wieder aufzufüllen, die während der französischen Besetzung Roms teilweise verstreut worden war.

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