
Der Triumph Davids
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Die Geschichte
Nach dem Sieg über Goliath, so erzählt das erste Buch Samuel, zogen die Frauen aus allen Städten Israels König Saul entgegen, sangen und tanzten mit Handpauken. In ihrem Lied wurde David höher gepriesen als der König, und Saul sah ihn von da an mit Neid. Manfredi malt diese Heimkehr um 1615 in Rom, eng gedrängt und in Halbfiguren. David im roten Umhang, Riemen über der Brust gekreuzt, hält den Kopf des Riesen an den Haaren, auf dessen Stirn noch die Wunde vom Stein zu sehen ist. Neben ihm reckt eine junge Frau ihr Tamburin in die Höhe. Als das Bild 1989 in Stockholm versteigert wurde, galt es noch als Werk von Nicolas Tournier, einem französischen Maler, der in Rom in sehr ähnlicher Art arbeitete. Der Louvre kaufte es 1990. Heute hängt es unter Manfredis Namen in der Grande Galerie, Saal 712.




