
Rembrandt, Tobit and Anna with the Kid, 1626. Wikimedia Commons. · PD
Tobit und Hanna mit dem Ziegenböckchen
Details
Die Geschichte
Rembrandt signierte und datierte diese Tafel 1626, im Jahr, in dem er 20 wurde und noch in seiner Heimatstadt Leiden arbeitete. Die Szene stammt aus einer alten Erzählung, dem Buch Tobit. Der alte Tobit ist erblindet, und seine Frau Hanna hält die beiden mit Webarbeiten über Wasser. Eines Tages bezahlt man sie mit einem Ziegenböckchen, und als der Blinde es im Haus meckern hört, schließt er sofort, sie habe es gestohlen, und schilt sie. Gekränkt gibt Hanna ihm scharf zurück. Rembrandt füllt die kleine Tafel mit dem Kram eines armen Haushalts und liest jede Falte in den Gesichtern des Paares. Ein Historiker nannte sie sein erstes wirklich gelungenes Gemälde.




