
Vincent van Gogh · PD
Blick auf Montmartre mit Steinbruch
Details
Die Geschichte
Der Montmartre war 1886 noch nicht ganz Paris. Oben auf dem Hügel standen Windmühlen, es gab Schrebergärten, billige Freiluftlokale und die abgetragenen Flächen der Steinbrüche, aus denen man Gips aus dem Berg geholt hatte. Die Stadt rückte Jahr für Jahr weiter hinauf. Van Gogh wohnte seit Juni 1886 bei seinem Bruder Theo in der Rue Lepic 54, auf halber Höhe dieses Hangs, und stieg im Herbst und Winter immer wieder hinauf, um den Hügel zu malen, noch in den dunklen Erdtönen, die er aus Brabant mitgebracht hatte. Diese Ansicht ist mit 22 mal 33 Zentimetern eine der kleinsten. Denselben Steinbruch hat er auch gezeichnet, und eine dieser Zeichnungen wurde vom Van Gogh Museum 2001 abgelehnt und erst 2018 als eigenhändig anerkannt, nachdem eine zweite Fassung in Privatbesitz aufgetaucht war.




