
J. M. W. Turner, View of Venice: The Ducal Palace, Dogana and Part of San Giorgio, 1841. Wikimedia Commons. · PD
Ansicht von Venedig: der Dogenpalast, die Dogana und ein Teil von San Giorgio
Details
Die Geschichte
Als Turner im Frühjahr 1841 drei Venedig-Bilder in der Londoner Royal Academy zeigte, lag seine letzte Reise in die Lagunenstadt erst wenige Monate zurück. Im August 1840 war er zum letzten Mal dort gewesen. Dieses Bild hatte ein Freund bestellt, der Bildhauer Sir Francis Chantrey, selbst Mitglied der Akademie, der noch im November desselben Jahres starb. Der Blick führt über die Mündung des Canale della Giudecca, in der Mitte liegen der Dogenpalast und der Campanile von San Marco, rechts erhebt sich die Kuppel von San Giorgio Maggiore, davor sind sorgfältig Gondeln verteilt. Die Kritiker lobten damals die Klarheit von Luft und Wasser in Turners venezianischen Bildern. Turner baute die Malerei in drei Schichten über einem weißen Grund auf, und nach Angaben des Allen Memorial Art Museum in Oberlin sind die pastosen Stellen und Lasuren bis heute unversehrt.




