
Vincent van Gogh · PD
Blick auf Saintes-Maries-de-la-Mer
Details
Die Geschichte
Ende Mai 1888 setzte sich van Gogh in Arles in eine Kutsche und fuhr rund 40 Kilometer durch die Camargue an das Mittelmeer, nach Saintes-Maries-de-la-Mer. Das Meer hatte er vorher kaum gesehen. Theo schrieb er, das Wasser wechsle die Farbe wie eine Makrele, erst grün, dann violett, dann blau. Drei Tage blieb er und brachte neun Zeichnungen und zwei Gemälde mit zurück. Dieses hier blickt über die bepflanzten Streifen Land, Weinstöcke oder Flachs, hinüber zum Dorf. Die besonnten Hauswände hält er warm und hell, die Schattenseiten blau. In der Mitte sitzt die gedrungene Kirche, ein Wehrbau, in den sich die Bewohner früher vor Überfällen von der See zurückzogen.




