Weiß – Weich und Hart

Wassily Kandinsky · PD

Weiß – Weich und Hart


Details

Jahr
1932
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
80 × 99,8 cm

Die Geschichte

Im März 1932 stellte Kandinsky dieses Bild in Dessau fertig, in den letzten Monaten, in denen es das Bauhaus dort noch gab. Er unterrichtete seit zehn Jahren an der Schule und wohnte in einem der Meisterhäuser. Im August beschloss der inzwischen von der NSDAP beherrschte Dessauer Gemeinderat die Auflösung. Ende September wurde geschlossen, im Oktober führte Mies van der Rohe das Bauhaus in Berlin als privates Institut weiter, in einer leerstehenden Telefonfabrik in Steglitz. Das Gemälde verließ Deutschland 1933, im selben Jahr wie Kandinsky. Er gab es Galka Scheyer in Los Angeles in Kommission, der aus Braunschweig stammenden Vermittlerin, die seit 1924 die Blaue Vier, also Kandinsky, Klee, Feininger und Jawlensky, an kalifornische Sammler brachte. Im Februar 1936 gehörte es bereits Ruth Maitland, einer Sammlerin ebendort. Der Titel beschreibt schlicht, was zu sehen ist: weiße Formen auf dunklem Grund, teils gerade beschnitten, teils gerundet.

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