Kröller-Müller Museum

Kröller-Müller Museum

Ede, Niederlande · Website


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Die Geschichte

Um dieses Museum zu erreichen, durchquert man einen Nationalpark, oft auf einem der kostenlosen weißen Fahrräder, durch Heide und Kiefern der Hoge Veluwe. Der Wald war einst das private Gut von Anton und Helene Kröller-Müller, und die Kunst darin ist Helenes Lebenswerk. Zwischen 1908 und 1929 kaufte sie in außergewöhnlichem Umfang, überzeugt davon, dass Vincent van Gogh ein großer moderner Meister war, noch bevor die Welt ihr zustimmte, und sie versammelte fast 90 seiner Gemälde und mehr als 180 Zeichnungen.

Damit ist es der größte Van-Gogh-Bestand nach dem Van Gogh Museum, und hier hängen seine Werke in Tageslicht und Stille, von düsteren frühen niederländischen Köpfen bis zur leuchtenden Caféterrasse am Abend, gemalt in Arles. Helene schenkte ihre Sammlung und das Gut dem niederländischen Staat, und das Museum, entworfen vom belgischen Architekten Henry van de Velde, wurde 1938 eröffnet, niedrig und waagerecht, sodass sich die Räume zum Wald hin öffnen.

Die andere Hälfte des Besuchs liegt im Freien. Der ab 1961 angelegte Skulpturengarten erstreckt sich über rund 30 Hektar Rasen und Wald und zählt zu den größten Europas, mit Werken von Rodin, Barbara Hepworth, Jean Dubuffet und Claes Oldenburg zwischen den Bäumen. Eine riesige, ins Gras gerammte Maurerkelle und ein Spiegellabyrinth machen den Weg dazwischen selbst zum Teil der Kunst.

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Sammlung

69 Werke