Kunstmuseum São Paulo

Kunstmuseum São Paulo

São Paulo, Brasilien · Website


Die Geschichte

Mitten auf der Avenida Paulista, São Paulos belebtester Verkehrsader, schwebt ein langer Kasten aus rotem Stahl und Glas in der Luft. Die Architektin Lina Bo Bardi hob das ganze Museum auf vier leuchtend rote Betonpfeiler und schuf eine Spannweite von 74 Metern, sodass der Platz darunter zur Straße hin offen bleibt, seit der Eröffnung 1968 genutzt für Demonstrationen und Märkte.

Das Museum war die Idee von Assis Chateaubriand, einem Pressemagnaten, und Pietro Maria Bardi, einem italienischen Kunsthändler und Ehemann der Architektin. Ab 1947 trugen sie die feinste Sammlung europäischer Kunst Lateinamerikas zusammen, von Raffael und Bosch bis Van Gogh und Renoir.

Bo Bardi hängte diese Gemälde auf eine Weise, die niemand zuvor versucht hatte. Jede Leinwand schwebt auf einer Glasscheibe, die in einen Betonblock eingelassen ist, sodass man dem Bild im offenen Raum begegnet, mit nichts an der Wand dahinter, und um es herumgehen kann, um die Rückseite zu lesen. 1996 wurden die Staffeleien abgebaut und nach Jahren im Depot 2015 wieder aufgestellt, und die Schar der schwebenden Bilder ist erneut das Erste, was man sieht.

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Sammlung

40 Werke