
J. M. W. Turner, A Country Blacksmith Disputing upon the Price of Iron, and the Price Charged to the Butcher for Shoeing his Poney, 1807. Wikimedia Commons. · PD
Ein Dorfschmied streitet über den Eisenpreis und den Preis, den er dem Metzger für das Beschlagen seines Ponys berechnet
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Die Geschichte
Im Frühjahr 1806 brauchte die britische Regierung Geld für den Krieg gegen Frankreich und schlug eine Abgabe auf Roheisen vor. Im Parlament hielt man dagegen, Eisen sei eines der wichtigsten Güter des Landes, und nach wenigen Wochen war die Steuer vom Tisch. Ein Jahr später zeigte Turner in der Royal Academy diese Dorfschmiede, und ihr langer Titel dreht sich ganz ums Geld: Ein Schmied streitet über den Eisenpreis und darüber, was er dem Metzger für das Beschlagen seines Ponys berechnet hat. Das helle Pony steht rechts, ein Mann hält ihm den Huf hoch. Turner hatte dabei auch einen Konkurrenten im Blick. Der junge Schotte David Wilkie war im Jahr zuvor mit kleinen Szenen aus dem Dorfleben bekannt geworden, und 1807 hing sein „Blinder Geiger“ direkt neben dieser Holztafel. Als der Sammler Sir John Leicester nach dem Preis fragte, sagte Turner, Wilkie bekomme 100 Guineen, und weniger nehme er nicht. Leicester zahlte.




