
Google Arts & Culture — KwF-AdF1REQl6w · PD
Das Schlafzimmer in Arles
Details
Die Geschichte
Mitte Oktober 1888 wartete Van Gogh in Arles auf Besuch. Paul Gauguin hatte zugesagt, in das Gelbe Haus zu kommen und das Atelier mit ihm zu teilen, und Van Gogh richtete ein, kaufte Betten und Stühle und malte Bilder für die Wände. Eines davon ist sein eigenes Schlafzimmer. An Theo schrieb er, hier solle die Farbe alles machen: Ruhe und Schlaf andeuten und die Einbildungskraft beruhigen. Deshalb stehen die Flächen so unvermittelt nebeneinander, die blasse Wand, die zwei Holzstühle, die rote Decke. Dass der Raum nach rechts kippt, liegt an der Ecke des Hauses, die wirklich schief war. Später stand das Gelbe Haus unter Wasser, die Leinwand litt, und Van Gogh malte das Zimmer aus Saint-Rémy noch zweimal, die kleinere Fassung für seine Mutter und seine Schwester.





