
Kardinal Bernhard von Cles
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Die Geschichte
Im Januar 1531 kamen die Kurfürsten in Köln zusammen und wählten Ferdinand von Habsburg, den Bruder Kaiser Karls V., zum Römischen König und damit zum Anwärter auf die Kaiserwürde. Unter den Männern, die zu dieser Wahl in der Stadt waren, befand sich Bernhard von Cles, lateinisch Clesius, und Bartholomäus Bruyn malte ihn während dieses Aufenthalts. Der Jurist stammte aus dem Trentino und wurde 1514 Bischof von Trient. Seine politische Laufbahn begann er als Geheimer Rat Kaiser Maximilians I., ab 1522 diente er Ferdinand als Minister, krönte ihn 1527 zum König von Böhmen und stieg zu seinem obersten Kanzler auf. Das Kardinalsrot, das er hier trägt, war neu, verliehen erst 1530. Sein Wappen erscheint gleich zweimal, auf dem Siegelring und auf der kleinen Tischglocke.




