
Gustav Klimt · PD
Bauernhaus am Attersee
Details
Die Geschichte
Im Sommer 1914 wohnte Klimt im Forsthaus von Weißenbach am Südende des Attersees, und genau dieses Haus hat er hier gemalt, hinter einer dicht blühenden Wiese, eingefasst von zwei dunklen Büschen. Das Gebäude steht bis heute. Das Bild gehörte zuerst der Wiener Sammlerin Jenny Steiner. Nach ihrer Flucht 1938 wurde es von den Nationalsozialisten beschlagnahmt und 1940 im Dorotheum versteigert. Spätestens ab 1963 besaß es Emma Danziger, die es 1994 der Österreichischen Galerie Belvedere vermachte. Sieben Jahre später gab das Museum das Gemälde auf Empfehlung des Kunstrückgabebeirats an Steiners Erben zurück, 2003 wurde es bei Sotheby’s in New York versteigert. Seit 2018 hängt es als Dauerleihgabe aus Privatbesitz wieder im Oberen Belvedere, zur Neueröffnung der Schausammlung zunächst im selben Saal wie „Der Kuss“.





